ranGEZOOMt - Tierische Mythen, Kuriositäten und verblüffende Fakten
Shownotes
In dieser Folge ranGEZOOMt geht es mitten hinein in die faszinierende Welt tierischer Mythen und erstaunlicher Kuriositäten. Zoopädagogin Anna Bresser nimmt Sie mit auf eine Reise durch hartnäckige Irrtümer und überraschende Wahrheiten.
Sie erklärt, welche Geschichten über Tiere nur gut erzählte Fabeln sind und welche tatsächlich stimmen. Stecken Strauße wirklich den Kopf in den Sand? Sind Flusspferde elegante Schwimmer, nur weil sie so viel Zeit im Wasser verbringen? Und heulen Wölfe wirklich den Mond an?
Anna beantwortet diese und viele weitere Fragen mit fundiertem Wissen, spannenden Einblicken und echten Aha-Momenten. Eine Folge voller Staunen, Fakten und tierischer Überraschungen.
Transkript anzeigen
00:00:00: Rund um unser eigenes Verständnis von Tieren gibt es so ganz spezielle Aussagen, die sie alle schon mal gehört haben.
00:00:07: Wie zum Beispiel der Löwe ist der König der Tiere oder ein Strauß steckt immer den Kopf in den Sand?
00:00:14: Tja!
00:00:14: Die Frage ist nur stimmt das
00:00:16: eigentlich?!
00:00:17: Deswegen haben wir uns die Zoopädagogin Anna Bresser heute eingeladen und werden Mit ihr gemeinsam über diese Mythen und Kuriositäten sprechen, die es rund um die unterschiedlichsten Tiere auch in der Zoom-Erlebniswelt so gibt.
00:00:33: Herzlich willkommen zur Rangesoomt ihrer Podcastreihe mit Geschichten aus der Zoomerlebniswelt in Gelsenkirchen!
00:01:10: So, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer.
00:01:12: Herzlich willkommen zu einer weiteren Folge Rangesumt, ihr Podcast aus der Zoom-Erlebniswelt in Gelsenkirchen!
00:01:17: Und heute ... Sie haben es gerade in der Anmoderation schon gehört.
00:01:19: Heute machen wir uns ganz Verrücktes.
00:01:21: Nämlich heute beschäftigen wir uns mal mit Müten und Kuriositäten.
00:01:27: Dazu als Gast endlich wieder nach längerer Zeit Anna Bresser, die Zoo-Pädagogin hier aus dem Zoom- Erlebniswert.
00:01:33: Schönen, dass du da bist?
00:01:33: Ja, hallo.
00:01:35: Frisch aus dem Rollauf hab ich gerade gehört.
00:01:37: Genau, deswegen sind wir auch völlig fit für das was heute kommt also tierische Mythen und Kuriositäten.
00:01:43: du arbeitest in der West-Energie zur Schule Und hast natürlich jede Menge.
00:01:47: In der Regel glaube ich auch mehr jüngere Besucherinnen und besucher da mit denen du da was machst Kommen die auch mit einem ganzen sack voll fragen wenn Du mit denen zusammenarbeitest?
00:01:56: Immer Ganz viele Sehr interessante Fragen zum Teil, über die man vielleicht auch manchmal nicht selber nachgedacht hat.
00:02:05: Okay ... Und dann musst du halt eben am Ende dafür sorgen, dass sie mit den richtigen Infos nach Hause gehen?
00:02:11: So ist es ja!
00:02:11: Genau.
00:02:12: Erzähl noch mal ganz kurz was macht ihr da in der Zooschule im Großen und Ganzen?
00:02:15: Da kann man irgendwie Slots bei dir buchen.
00:02:18: Du machst das irgendwie für Schulklassen.
00:02:20: Genau also Schulklassen, Kindergartengruppen.
00:02:23: im Prinzip können... alle Gruppen aus Bildungseinrichtungen zu uns kommen.
00:02:28: Und dann passen wir die Programme auch gegebenenfalls individuell an, haben aber auch immer Programmvorschläge, die man eben buchen kann.
00:02:36: Wir haben jetzt mal so ein Best-of der Mythen und Kuriositäten uns rausgesucht.
00:02:44: Sie können gerne, liebe Zuhörerinnen und Zuhärer mitraten.
00:02:47: Wir beantworten nicht sofort.
00:02:48: Wir lassen immer einen kurzen Moment Zeit, dass sie sich das überlegen können.
00:02:52: Wir gehen aber jetzt auch wirklich die Erlebniswelten ab.
00:02:55: Wir fangen in Afrika an... ...und beschäftigen uns mit dem Strauß!
00:03:03: Damit Straußen allgemein.
00:03:04: Damal hier so die Frage, stimmt es eigentlich dass Strauß bei Gefahr den Kopf in den Sand stecken?
00:03:11: Also alle kennen dieses Bild nicht zuletzt aus Comics oder sonstigen Zeichentrickfilmen.
00:03:17: also stimmt ist das der Strauß den Kopf In Den Sand Steckt?
00:03:24: Tja Anna
00:03:25: tja
00:03:27: genau was man.
00:03:28: was würdest du sagen?
00:03:30: Nein, also tatsächlich steckt der Strauß seinen Kopf nicht in den Sand.
00:03:34: Aber das kann manchmal so aussehen.
00:03:37: Diese Beobachtungen sind jetzt nicht gänzlich falsch aber halt auch nicht richtig.
00:03:42: Die Strauße wenden zum Beispiel ihre Eier mit dem Schnabel auf dem Boden quasi im Nest.
00:03:48: Das heißt es sieht dann eben schon mal so aus als würde er sein Kopf in den Sands strecken.
00:03:52: Und tatsächlich kommt es vor, dass so ein Strauß sich bei Gefahr auch sehr flach und lange auf dem Boden liegt.
00:03:56: Allerdings ist dann der ganze Strauß mehr oder weniger nicht zu sehen.
00:04:01: Er weckt nicht den Eindruck als würde er den Kopf in den Sand stecken aber wahrscheinlich kommt's daher, dass seine Eier da schon mit dem Schnabel wendet?
00:04:08: Die Frage ist ja auch wie das mit Nahrungsaufnahme kann ... Bei Hühnern kennt man ja, dass die über den Boden picken.
00:04:13: jetzt ist der Strauß auch irgendwie Sonnenvogeltier.
00:04:18: Kann das auch damit zusammenhängen?
00:04:19: Ja, kann auch sein.
00:04:20: So ein Straußpikt oder frisst vielleicht auch mal Blätter von einer höherstehenden Pflanze aber möglicherweise klingt es eben auch damit zu.
00:04:28: So, und das mit der Gefahr?
00:04:29: Das hatten wir ja hier in der Frage.
00:04:31: Mit der Gefahre hat das jetzt schon mal generell nichts zu tun.
00:04:33: die Neigen, wenn dann eher dazu sich in Anführungsstrichen unsichtbar zu machen indem sie flach auf dem Boden liegen.
00:04:39: Genau, außerdem kann so ein Strauß ziemlich schnell laufen.
00:04:41: also der flüchtet auch vorzugsweise vermutlich erstmal Und im Zweifel kann er sich auch ziemlich gut verteidigen.
00:04:47: Also der steckt seinen Kopf nicht in den Sand um der Gefahren irgendwie zu entkommen.
00:04:53: Das ist tatsächlich einfach Mythos.
00:04:55: Ja
00:04:55: Wir bleiben gleich bei einem nächsten Mythos, der uns hier über den Weg gelaufen ist.
00:05:00: Die Frage ebenfalls noch mal bezogen auf den Strauß.
00:05:03: Das Auge eines Strausses ist größer als sein Gehirn?
00:05:07: Das ist korrekt!
00:05:09: Teilzwahrhaftig!
00:05:10: Ja.
00:05:10: also so ein Strauß muss recht gut sehen können.
00:05:13: Aber das ist nicht gleich bedeutend mit, der sieht besser als er denkt oder?
00:05:17: Naja sagen wir ja, dass Gehirne es auf das Wesentliche reduziert.
00:05:21: Alles notwendige funktioniert und das Auge ist aber tatsächlich größer.
00:05:25: Haben
00:05:26: wir da Zahlen?
00:05:26: Also, wie groß ist das?
00:05:29: So etwa fünf Zentimeter, sagt
00:05:31: man.
00:05:31: Okay und das Gehirn dann dementsprechend ... Walnosgroß steht hier so circa könnte sein oder?
00:05:39: Möglich.
00:05:40: Möglich!
00:05:40: Okay aber das muss halt nicht unbedingt absurd sein sondern es kann auch ganz sinnvoll sein, oder?
00:05:48: Ja also man muss natürlich wenn man so ein Vogel als ein Laufvogel ist, der dann auch nicht wegfliegen kann.
00:05:54: Muss natürlich seine Feinde oder Ähnliches oder auf jeden Fall alles was um einen herum passiert gut wahrnehmen.
00:06:00: und das geht mit so einem gut funktionierenden großen Auge natürlich besser als mit einem kleinen Nicht-Ganz zu gut funktionieren oder gut ausgebildeten Auge
00:06:08: genau.
00:06:08: nur jetzt wissen wir halt eben aus der Frage davor wenn sie dann etwas wahrnehmen stecken Sie nicht den Kopf in den Sonnen Richtig.
00:06:14: Dann gehen wir mal ein bisschen weiter, das ist ja auch relativ in der Nähe hier in der Zoom-Erlebniswelt die Flusspferde ebenfalls noch im Bereich Afrika.
00:06:25: da gibt es halt auch den einen oder anderen Mythos mit der Frage stimmt's oder stimmt nicht?
00:06:32: Achtung!
00:06:33: Hier das Zitat was wir gefunden haben flusspärde verbringen die meiste Zeit des Tages im Wasser.
00:06:39: Können sie gut schwimmen, ist dann meistens die Frage.
00:06:42: Die sich damit einhergeht?
00:06:45: Tja Anna was würdest du antworten?
00:06:47: Klassische Schwimmer sind's nicht!
00:06:49: Also es ist jetzt nicht wie so ein Eisbär oder ein Seelöfe der supergut schwimmen kann und auch tatsächlich daran sehr gut angepasst ist.
00:06:55: aber dass sie viel Zeit im Wasser verbringen ist schon richtig.
00:06:59: Aber Sie laufen tatsächlich mehr unter Wasser.
00:07:01: also erzeit am Boden
00:07:03: Gleiten die mehr im Wasser oder versuchen die so nah am Ufer zu sein, wo es seicht ist?
00:07:07: Dass sie immer noch mit den Beinen, die nicht lang sind, dass sie da immer noch Bodenkontakt haben.
00:07:13: Ja also die werden sich jetzt nicht super ... Also wird's wahrscheinlich sein, dass diese eher in den Sächteren geblieben sind.
00:07:20: Sie werden sich nicht in super tiefe Gewässeregionen begeben aber genau.
00:07:27: Die überwiegend einen Teil des Tages verbringen ihm Wasser kann man das ungefähr sagen.
00:07:31: zwei Drittel Haben die auch ... Ich meine, kommen da ganz drauf an.
00:07:35: Legen sie sich mal ins Ofa und denken, jetzt lassen wir mal liebend Gott ein guter Mann sein?
00:07:39: Bei uns kann man das manchmal beobachten in der Natur.
00:07:42: Liegen Sie eher so wie man es bei uns auch häufig sieht im Wasser, sodass man sehen kann, dass der Körperbau perfekt daran angepasst ist, im Wasser Zeit zu verbringen.
00:07:52: Denn man sieht ja, dass die Nasenlöcher, wenn man mal darauf achtet ... quasi auf einer Linie mit den Augen und den Ohren liegen, sodass dann eben diese Sinnesorgane alle über dem Wasser liegen.
00:08:01: Aber das Flusspferd kann man zu erkennen ist also ... Die verbringen schon sehr viel Zeit einfach liegend und ruend im
00:08:07: Wasser.".
00:08:08: Dann kommen wir mal zur Kategorie Fun Facts.
00:08:11: Denn da haben wir eine Aussage gefunden.
00:08:13: die finde ich auch sehr lustig.
00:08:14: Liebe Zuhörerinnen, Zuhöre gut aufpassen!
00:08:16: Wir beantworten nicht sofort.
00:08:18: Sie können drüber nachdenken.
00:08:19: Stimmt es dass Flussferde eigentlich Sonnencreme schwitzen.
00:08:26: Hm, interessante Frage!
00:08:29: Ich hoffe Sie haben drüber nachgedacht und dann freuen wir die anderen mal.
00:08:31: Ja stimmt's oder stimmt es nicht?
00:08:33: Nein also im Prinzip... Ja, aber es ist kein Schweiß im klassischen Sinne.
00:08:39: Das sieht so ein bisschen rötlich ausbrührt man irgendwie von Blutschweiß gesprochen und das ist nicht richtig korrekt.
00:08:44: Aber es ist auf jeden Fall ein rötliches Secret, dass vor UV-Strahlung schützt auch die Körpertemperatur reguliert also quasi kühlt und tatsächlich auch noch antibakteriell wirkt.
00:08:55: Also dafür sorgt, dass sozusagen Krankheitserreger weniger Chancen haben sich da auf einer Flusswertaut zu.
00:09:02: Okay.
00:09:03: Dient also auch ein Stück weit mehr ihrem eigenen Schutz, als dass man jetzt irgendwie sagt ... Man macht eine Pulle voll, wenn man drüber streicht?
00:09:11: Ich würde vielleicht auch funktionieren, aber ich würde davon abraten, so nah in einen Fluss fernzugehen, dass mein Nase sich die Sonnencreme besorgen kann!
00:09:19: Genau, genau.
00:09:20: So dann kommen wir mal zu einem der nächsten Tiere.
00:09:24: Wir gehen jetzt mal rüber zu Schlangen.
00:09:25: Schlangen faszinieren die Menschen ja auch recht regelmäßig und ist ja auch weil sie nicht zuletzt in Comics oder auch in Disney-Filmen viel benutzt werden, also sehr mythenbelagert.
00:09:38: im Großen und Ganzen das ganze Thema.
00:09:40: Jetzt fangen wir mal an mit einer Frage.
00:09:44: Und zwar stimmt es eigentlich, dass Schlangen beim Fressen ihren Kiefer aushängen?
00:09:50: Also wir wissen ja manchmal, dass das was die anfallen oder dann auch verschlingen ein bisschen größer ist als sie selbst.
00:09:59: Ja, die Aussage Schlangen hängen beim Fressen ihren Kiefer aus.
00:10:03: Hm ... Liebe Zuhörer haben sie drüber nachgedacht?
00:10:06: Dann fragen wir mal nach!
00:10:08: Anna, stimmt's oder nicht?
00:10:10: Auch wieder Jein würde ich sagen.
00:10:12: Aushängen ist es nicht.
00:10:14: Man kann sich jetzt aushängen bezeichnen.
00:10:17: das Ganze der Kieferapparat noch miteinander verbunden ist.
00:10:19: Aber tatsächlich ist es extrem beweglich und die Unterkieferhälften sind z.B.
00:10:23: auch nicht miteinander verwachsen, da befinden sich quasi Gummibänder, die das verbinden.
00:10:27: Und zwischen Ober- und Unterkiefern sind so Gummiband ähnliche Strukturen, die dann eben dafür sorgen, dass eine Schlange ihren Kieffer extrem weit und breit öffnen kann und ein großes Beutetier am Stück verschlingen.
00:10:40: Hat das was mit dem Alter zu tun?
00:10:42: Wenn man jetzt irgendwie noch jung unterwegs ist als Schlange ... als was die Länge und so weiter angeht, eher ein kleineres Tier.
00:10:51: Dann sollte man es jetzt irgendwie vielleicht nicht mit einem Riesengegner probieren.
00:10:56: oder ist das eigentlich egal?
00:10:59: Es gibt schon Beutetiere, die auch für eine Schlange zu groß sind.
00:11:01: also es kommt natürlich immer auf die Größe der Schlange an, was sie so frisst.
00:11:04: aber tatsächlich ist es so dass Schlangen schon relativ große Beutetiere verschlingen können.
00:11:09: Aber Jungentiere zum Beispiel fressen deutlich kleinere Beuteteere als adulte Schlangen Und es kommt natürlich auch auf die Art an.
00:11:17: Also, auf die Schlangenart was sie so fressen?
00:11:20: Stimmt!
00:11:20: Wir hatten eigentlich noch keine Folge überschlangen Da müssen wir nochmal... also das müssen wir noch mal vertiefen.
00:11:25: in der Regel aber dass würde jetzt hier den Rahmen sprengen denn wir haben ja noch ein paar andere Fragen.
00:11:29: wir wollen uns noch einmal mit der Königspython beschäftigen und der dahinter steckenden Frage hat die eigentlich auch so viele Wirbel?
00:11:37: also wir wissen die sind lang Die bewegen sich, sie schlängeln sich.
00:11:44: Wie funktioniert das?
00:11:45: Sind es viele Wirbel?
00:11:48: Tatsächlich ungefähr dreihundert bis vierhundert Wirbel.
00:11:51: Also ... Das ist nicht so ganz zu definieren.
00:11:56: Das bewegt sich relativ flexibel und tatsächlich ist es so, dass Schlangen im Allgemeinen sehr viele Wirbel haben und damit auch sehr beweglich sind.
00:12:07: Ja.
00:12:07: Und sich eben auch dann Dank dieser beweglichen Wirbelsäule gut fortbewegen können.
00:12:13: Mann, aber in Sachen Bandscheibenvorfall eher ...
00:12:16: Er ungünstig!
00:12:20: Okay so wir gehen mal weiter denn ich merke echt wir plaudern uns hier fest und die Zeit vergeht wie im Fluge bei diesem Format was wir hier gerade machen.
00:12:28: deswegen schauen wir jetzt mal ein bisschen weiter in Afrika nämlich zu den Giraffen.
00:12:34: Bei den Giraffen haben wir eine Frage gefunden.
00:12:37: Ich bin mir nicht sicher, ob wir die nicht in einer der Folgen beantwortet haben.
00:12:41: Aber trotzdem nehmen wir sie auch hier noch mal dazu.
00:12:45: Denn schlafen Giraffen wirklich nur fünf Minuten am Tag?
00:12:51: Ist das Mythos oder ist es Wahrheit?
00:12:53: Richtig stimmt's natürlich nicht.
00:12:56: Mit fünf Minuten Schlaf wäre ein Giraffengehirn irgendwann ... überfordert, aber Giraffen sind natürlich Fluchttiere.
00:13:05: Die müssen die meiste Zeit des Tages sehr aufmerksam sein und schlafen tatsächlich in den richtigen Tiefschlafgenie relativ selten.
00:13:14: Und auch nur wenn sie sich wirklich sicher fühlen quasi.
00:13:18: Das heißt das Gehirn schaltet immer mal so ein bisschen ab also die Dösen dann auch im Stehenmal.
00:13:22: Aber die sind trotzdem irgendwie aufmerksam.
00:13:25: Okay,
00:13:25: d.h.,
00:13:26: Sie machen schon den Tag über, wenn Sie stehen eben ein bisschen Powernapping?
00:13:29: Ja Im Tiefschlaf findet der auch im Stehen statt?
00:13:34: In den tatsächlich legen die sich hin.
00:13:35: Man kann das manchmal auf so ... Bei uns kann man's eher selten beobachten, aber manchmal sieht man es in Filme oder Fotos, dass sie ihren Hals dann noch irgendwie auf dem Rücken ablegen.
00:13:45: Das sieht ganz niedlich aus.
00:13:47: Aber ist natürlich eine sehr gefährliche Position für so ne Giraffe, weil bis die wieder aufgestanden ist, wenn Gefahr droht, dauert es und das ist eben dann für die Giraffung gefährlicher Moment im Prinzip.
00:13:57: Wenn Sie hier in der Zoom-Erlebniswelt, wenn Sie das schon gut hinbekommen ... Wir erinnern uns auch an die Folge, die wir damals produziert haben.
00:14:05: Die haben eben ihren Teppich auf dem, die dann liegen und so weiter.
00:14:11: Aber einer freien Wildbahn ist klar, da muss man auf der Hut sein.
00:14:17: Fun Facts?
00:14:18: Was gibt's noch zu den Giraffen zu sagen, um da keine Mythen entstehen zu lassen?
00:14:24: Ja, die Zunge ist zum Beispiel blau.
00:14:26: Das kann man bei uns tatsächlich häufig beobachten.
00:14:29: Wozu das so ganz genau dient weiß man noch nicht eventuell als Sonnenschutz weil Giraffe natürlich am Tag häufig ihre Zunge draußen haben.
00:14:35: zum Fressen Man hat es aber noch tatsächlich gar nicht so genau herausfinden können.
00:14:40: ja jetzt wissen wir natürlich die Giraffe an sich ist relativ groß.
00:14:45: Ihr habt ja hier auch das eine oder andere wirklich sehr, sehr hohe Exemplar.
00:14:49: Da macht sich natürlich der kardiologisch Interessierte Zuhörer.
00:14:53: Dann stellt sich die Frage, wie funktioniert denn das so mit dem Kreislauf?
00:14:57: Wie groß ist eigentlich das Herz von so einer Giraffe
00:15:01: im
00:15:01: Schnitt?
00:15:02: Wir wissen nicht dass das überall gleich ist aber so als Richtwert.
00:15:07: Man sagt, es wiegt ca.
00:15:08: zwölf Kilogramm.
00:15:09: Das hat auch eine wahnsinnig hohe Pumpleistung.
00:15:11: wenn man versucht das selber irgendwie zu reproduzieren quasi also mal versuch mit Muskelkraft so ein ... das zu pumpen was so einen Giraffenherd pumpt dann merkt man dass ist ganz schön schwer.
00:15:22: Also von daher muss schon ganz schön viel leisten so ein Giraffen Herz und dementsprechend natürlich auch recht groß.
00:15:49: So dann schauen wir Auch noch mal ein bisschen weiter, und zwar zu den Stachelschweinen.
00:15:55: Die sind ja ebenfalls hier in Afrika beheimatet und Zuhause.
00:16:01: Und da haben wir einen Mythos gefunden an einer nämlich die Frage bezogen auf die Stacheln ob die Stachelschwene diese abschießen können also quasi so als Schutz.
00:16:14: Wie sieht es damit aus?
00:16:16: Die Frage wird tatsächlich superhäufig gestellt.
00:16:19: Da kann man ganz klar sagen, nein ... Also kein Stachelschwein kann seine Stacheln schießen.
00:16:23: Aber trotzdem so, dass sie die zur Verteidigung nutzen, die lösen sich einfach sehr leicht aus der Haut des Stachellschweins.
00:16:29: Wenn Sie bedroht werden und angegriffen werden, dann versuchen Sie halt Ihren Gegner irgendwie mit den Stachelnen zu erreichen, laufen auf den Gegner zu.
00:16:37: Diese Stachelne haben eine Struktur, das sie in die Haut eindringen und da gut stecken bleiben.
00:16:43: Was ist das?
00:16:44: wenn sie irgendwie bei sich im Körper drin hat, dann kann es sein ...
00:16:49: Dann lösen Sie sich aus dem Stachelschwein sozusagen heraus.
00:16:51: Aber das Stachelschwein kann die eben nicht abschießen über eine weite Distanz.
00:16:55: Es muss schon sehr nah an seinem Gegner dran sein und dass sie dann auch ... im Gegner landen quasi.
00:17:01: Aber das verbindet sich ja gleich die Frage in dem Zusammenhang, wenn dann der Gegner erfolgreich dran geschnüffelt hat und ein paar Stacheln raus sind?
00:17:10: Ist dann das Stachelschwein irgendwann nackt oder ...
00:17:13: Im Prinzip sind Stachelnen auch nur verdickte Haare.
00:17:15: Das heißt es ist wie bei uns.
00:17:16: Wenn wir Haare verlieren, wachsen sie nach.
00:17:19: natürlich Wenn das Stachelschwein jetzt viele Stacheln auf einmal verliert, dann wirkt es vermutlich erst mal etwas kaler.
00:17:25: Aber richtig nacktsch
00:17:27: ... Es muss da nicht so bleiben?
00:17:28: Das
00:17:28: wächst einfach viel danach!
00:17:30: Genau.
00:17:32: Dann natürlich so eine Frage kann man eigentlich sagen wieviel Stacheln so ein Stachelschwein irgendwie hat oder im Laufe des Lebens verbraucht?
00:17:41: Wieviele es verbrauchten ist wahrscheinlich schwierig zu definieren aber so dreißig tausend Stachelen hat wahrscheinlich einen Stacheltschweinen ungefähr.
00:17:48: Das ist schon viel, ne?
00:17:51: Es gibt unterschiedliche Stacheltypen.
00:17:54: Wenn man sich einen Stachelschwein anguckt, dann hat das Deckstacheln, die dünn sind und diese Dicken Wehrstachelnen, die wir kennen.
00:18:01: Und eine Art Rassel am Schwanzende.
00:18:04: Damit drohen sie erst mal und sagen, so kommen wir nicht zu nahe.
00:18:08: Last but not least im Bereich Afrika die Frage nach den Löwen ... Welche andere Frage könnte eigentlich hier bearbeitet werden als die Frage, ob der Löwe oder die Löwen an sich wirklich die unangefochtenen Herrscher der Savanne sind?
00:18:26: Wir kennen das.
00:18:27: Der König, der Tiere, der König der Löwen wie auch immer.
00:18:31: Die Frage ist nur stimmt das eigentlich oder reden wir uns das die ganze Zeit nur ein?
00:18:36: und Anna was ist deine Einschätzung?
00:18:40: Stimmt nicht.
00:18:42: So ein Ökosystem besteht ja natürlich aus ganz vielen verschiedenen Arten, das benötigt auch mehr oder weniger alle Arten.
00:18:48: also von daher sind diese Zusammenhänge einfach super wichtig.
00:18:51: dass wir immer sagen der Löwe ist so der König der Savanne oder der Königs der Tiere Das kommt eher aus der kulturelle Hintergründe und natürlich das imposante Erscheinungsbild.
00:19:02: das trägt dazu bei, dass wir einen Löwen als sehr majestätisch wahrnehmen.
00:19:06: irgendwo
00:19:07: Ja, aber am Ende des Tages, dass man sagen kann der Löwe ist allen irgendwie überlegen.
00:19:14: Das stimmt auch nicht so wirklich ne?
00:19:15: Nee.
00:19:16: also ehrlicherweise sind die Männchen... naja faul kann man sie jetzt nicht nennen!
00:19:20: Aber die Möncheln verteidigen eben das Revierjagentun, zum Beispiel die Weibchen.
00:19:24: Also da entsteht eine ganz klare Rollenverteilung, d.h.
00:19:27: da sind alle Tiere des Rudels irgendwie wichtig, um das Ganze aufrechtzuerhalten.
00:19:32: Und so ein Löwe, der verliert seine Beute auch gegebenenfalls schon mal eine Hyäne.
00:19:37: also von daher der unangefachten König der Tiere ist es jetzt nicht würde ich sagen.
00:19:43: aber wir reden uns das natürlich ein bisschen ein.
00:19:46: Kann man da sagen, woran das liegt?
00:19:48: Wahrscheinlich ein bisschen mit dem Auftreten zu tun.
00:19:50: Katzen sind generell Tiere, die sich etwas filigraner bewegen, also majestätischer wie man so schön sagt.
00:19:57: und dann mit der Mäne oder so ...
00:19:59: Ja, wahrscheinlich kommt es daher.
00:20:01: Das nehm ich auch an ja!
00:20:03: So, dann gehen wir in die Erlebniswelt Alaska.
00:20:07: Denn auch da haben wir ein paar Mythen-und Aussagen gefunden die wir eigentlich mit dir Anna heute noch mal besprechen wollen.
00:20:19: Gucken wir mal ins Revier der Wölfe, da kennt man halt eben auch eine Wölffe, die den Vollmond anheulen kann man als romantisches Bild sehen manchmal aber natürlich auch in Gruselgeschichten gerne genommen.
00:20:36: Aber die Frage dahinter ist stimmt es eigentlich oder ist das eher ein Mythos dass Wölfen den Vollmund anheullen?
00:20:43: Also so ein Wolf heult aus verschiedenen Gründen, aber hauptsächlich zur Kommunikation.
00:20:48: Mit seinen Rudelmitgliedern oder als Reviermarkierung als mit anderen Wölfen die eben in der Umgebung leben.
00:20:54: also von daher erheult jetzt nicht den Mond an.
00:20:57: Aber das Bild kann natürlich in irgendeiner Form entstehen.
00:21:02: Das hat nichts mit dem Mond per See zu tun.
00:21:04: Okay, also das ist was wir auch ein bisschen dabei gemacht haben als man vielleicht mal irgendwann gehört hat ... Beim gute Nachtsagen war's halt der Vollmond, der am Himmeln
00:21:11: stand.
00:21:11: Ja so ungefähr!
00:21:14: Also stimmt das in der Form nicht?
00:21:18: Aber warum sieht es so aus?
00:21:19: Also das ist nochmal so eine Frage, als wenn Sie irgendwas anheulen.
00:21:24: Ja, tatsächlich.
00:21:25: Weil die dann eben diese Körperhaltung einnehmen, die dann eher Richtung Himmel zeigt also die Schnauze zeigt dabei eher Richtung himmel oder nach vorne nach oben Richtung himmels.
00:21:34: jetzt vielleicht auch ein bisschen übertrieben aber damit eben dieser laut überhaupt gut entstehen kann und gut übertragen wird.
00:21:40: über weiter Entfernung Kann das Bild schon entstehen.
00:21:43: ja
00:21:44: okay so.
00:21:46: dann natürlich Ein Tier.
00:21:49: müssen wir kurz drüber sprechen.
00:21:51: Nicht zuletzt, weil ... Wir aus der kompletten Harry Potter-Saga damit konfrontiert wurden und ihr habt sie ja auch.
00:22:00: Und zwar geht es um die Schneeäule.
00:22:04: Findet sich in Alaska.
00:22:06: Ja, da mal die Frage sind Schneeeäulen denn am Ende wirklich Schnee weiß?
00:22:11: Ähm, nein!
00:22:13: Manche Fragen sind eben nicht ganz eindeutig zu beantworten.
00:22:16: Aber ... Daher rührt wahrscheinlich auch, dass man's so gut für Mythen und Geschichten nutzen kann.
00:22:21: Weil es nicht so hundertprozentig klar ist.
00:22:23: Wir wollen trotzdem versuchen da mal ein bisschen Licht ins Dunkel zu bringen.
00:22:27: Also Schnee an die Schneeäule zu bekommen?
00:22:31: Ja also auf die Männchen trifft das mehr oder weniger zu vor allen Dingen auf die adulten Männchinnen, ältere Männchien.
00:22:37: Bei den Weibchen ist es so, dass sie tatsächlich eher gebendert sind.
00:22:40: So schwarze Streifen oder braunen schwarzes Streifen in ihrem ... Gefieder haben, trotzdem auch weiße Anteile.
00:22:48: Das hängt damit zusammen, dass die Weibchen berüten und gut getarnt sein müssen.
00:22:52: Wenn sie sich auf dem Boden oder einen Felsvorsprung aufhalten, dürfen wir nicht entdeckt werden.
00:22:58: Okay ... Ich weiß gar nicht.
00:23:02: bei Harry Potter, ich glaub, die Schneeeule waren weiblich?
00:23:05: Dann kann das hier
00:23:06: ... Ja!
00:23:07: Ein
00:23:08: Buch war sie weiblig, gespielt wurde sie aber tatsächlich von der männlichen Eule.
00:23:12: Kann man mal sehen.
00:23:14: Gibt's denn noch weitere Fun Facts zu den Schnee-Eulen?
00:23:18: Wie sieht das aus?
00:23:20: Von wegen, ich glaub, Eulen sind eher nachtaktiv.
00:23:22: Das ist aber bei der Schneeeule nicht so richtig ... Tatsächlich
00:23:24: ist es eine Ausnahme.
00:23:26: Die sind tatsächlich eher tagaktiv und jagen auch tagsüber.
00:23:29: Kommt bei Eulen nicht häufig vor.
00:23:31: also dass die Schneeeleule schon was Besonderes.
00:23:34: Und die Augen da müssen wir nochmal drüber sprechen.
00:23:36: Denn wie sieht das damit den Liedern aus?
00:23:40: Ja, die haben noch so eine zusätzliche Nickhaut.
00:23:42: Das gibt's bei vielen, vor allem Greifvögeln.
00:23:45: Die dient eben dazu das Auge zu reinigen auch als Schutz in irgendeiner Form und trotzdem können sie auch dadurch aber weiterhin sehen.
00:23:53: also es ist ein bisschen wie ne eingeborehte Tauchabrile vielleicht
00:23:57: okay ja super dann würden wir Alaska an der Stelle schon mal wieder verlassen.
00:24:04: lieber Zuhörerinnen und Zuhöhrer Sie können aber natürlich selber auch ein bisschen Mythen sammeln.
00:24:10: Ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage, unsere Social-Media-Redaktion wird gerne zu dem Beitrag ein paar Fragen und Mythen aufnehmen die wir dann auch gerne noch mal in einer weiteren Folge bearbeiten können wenn Ihnen irgendetwas dazu einfällt.
00:24:22: Wir sammel da die Fragen gerne Und gehen jetzt mit Anna in die Erlebniswelt Asien denn da haben wir auch eine ganze Reihe von Tieren wo man reduziert ist glaube ich irgendwie auf zwei krieg.
00:24:35: schon Zeit Zeichen damit, die wir die Zeit hier einhalten.
00:24:41: Tiger in Asien.
00:24:45: Da dann mal die Frage ... da gibt's ja den Mythos oder Wahrheit.
00:24:51: Tiger generell sind Einzelgänger und brauchen keine Art Genossen.
00:24:56: Das hat man häufiger schon gehört.
00:24:59: Jetzt wollen wir wissen, stimmt das eigentlich?
00:25:01: Also im Prinzip brauchen ja alle Tiere Artgenossen, weil die meisten Tiere sich irgendwie halt eben auch mit einem Paarungspartner fortpflanzen.
00:25:08: D.h.,
00:25:09: so ein Tiger braucht Ton ab und zu Artgenossen.
00:25:11: Tatsächlich sind sie häufiger einzigängerisch unterwegs als die meiste Zeit quasi jedes Jahres.
00:25:16: aber drum findet trotzdem ganz viel Kommunikation zwischen so Tigern statt.
00:25:20: das ist wie bei allen Tieren.
00:25:22: also Duftmarken etc.
00:25:23: werden ja trotzdem gesetzt und die nehmen dann eben auch andere Tiger wahr.
00:25:28: Das ist nicht so, dass man sich ein Digi komplett isoliert vorstellen sollte.
00:25:32: Ich wollt grad sagen ... Man beobachtet ja hier bei euch, wenn man sich die anguckt auch das da Interaktion stattfindet und gar nicht mal so wenig.
00:25:40: Wenn wir uns selber fragen... Auch wir wollen jetzt nicht mit mehreren Menschen zusammenleben permanent nur miteinander hocken sondern auch da gibt's mal Phasen!
00:25:51: des Alleinseins.
00:25:52: Aber nein, also Fakt ist die beschäftigen sich schon sehr miteinander?
00:25:56: Genau!
00:25:56: Also tatsächlich ist so ein Tiger wirklich eher einzigängerisch unterwegs.
00:25:59: aber wie gesagt diese ganze chemische Kommunikation und so weiter also Duftmarken und so da beschäftigt sich ein Tiger natürlich trotzdem mit wenn er Artgenossen wahrnimmt oder ein Weibchen irgendwo in der Umgebung ist.
00:26:10: gerade zur Paarungszeit ist das dann natürlich super spannend auch für einen Tiger.
00:26:14: Das gilt auch, wenn sie Nachwuchs haben.
00:26:16: Muttertiere sind mit den Jungen etwas länger zusammen
00:26:20: als ... Die kümmern sich erst mal und sind dann mit dem Jungtier unterwegs.
00:26:24: Und irgendwann trennen sich die Wege.
00:26:26: So, dann schauen wir in Asien weiter und bleiben mal bei den kleinen Pandas hängen!
00:26:34: Und wollen da auch mal eine Frage beantwortet wissen.
00:26:38: Nämlich die Frage sind kleine Pandas einfach nur gemütlich oder stinkfaule?
00:26:44: Das weiß man ja nie so genau, aber sie wirken halt eben!
00:26:48: Dass Sie faul sind wird ja auch gerne mal so beschrieben.
00:26:53: Aber was entspricht der Wahrheit Anna?
00:26:55: Es ist im Prinzip ein bisschen wie immer im Tierreich.
00:26:59: jedes Tier spart in irgendeiner Form Energie Und wenn man so energiearme Nahrung zu sich nimmt wie Bambus oder Ähnliches, dann muss man eben noch mehr Energie sparen.
00:27:10: So ein kleiner Panda macht im Prinzip den ganzen Tag nichts anderes als Fressen und Schlafen.
00:27:15: Vereinfacht gesagt
00:27:16: ... Genau!
00:27:17: Aber das zängt tatsächlich mit seiner Lebensweise unter Nahrungszusammen.
00:27:20: Man würde lügen, wenn man sich das nicht auch manchmal wünscht.
00:27:24: Ist aber auch ein Mythos, dass wir das können.
00:27:26: Okay also das heißt... Stück weit rührt es daher, Sie müssen jetzt nicht großartig viel machen.
00:27:34: Ähm ... Ja also sie müssen natürlich Futter suchen, Paarungspartner suchen, das was eben alle Tiere in irgendeiner Form im Jahresverlauf so machen.
00:27:44: aber trotzdem spart jedes Tier so viel Energie wie möglich auch um ... Gerüstet zu sein, wenn Gefahr drohen sollte.
00:27:52: Dann brauch ich ja Energie, um gegebenenfalls zu flüchten oder mich zu verteidigen.
00:27:56: Also von daher ... kein Tier würde jetzt joggen gehen wie wir das manchmal tun.
00:28:01: Das wäre äußerst kontraproduktiv.
00:28:04: Wobei ich auch finde, wir Menschen reden uns das nur
00:28:06: allen!
00:28:08: Dass wir das tun
00:28:09: wollen.
00:28:11: Alles klar.
00:28:12: Ähm...
00:28:13: Haben
00:28:14: wir noch einen Fun-Fact zu den kleinen Pandas.
00:28:16: Hier hab ich eine Notiz stehen bei mir in Anführungsstrichen der falsche Daumen.
00:28:21: Ja, das ist sehr spannend!
00:28:23: Was ist das denn?
00:28:24: Der kleine Panda ist ja nicht ... besonders eng oder eigentlich kaum mit dem tatsächlichen großen Panda verwandt.
00:28:31: Aber tatsächlich haben beide diese Anpassung, dieses falschen Daumen.
00:28:34: Das hängt wahrscheinlich mit der relativ ähnlichen Ernährungsweise zusammen, also das Beide-Bambusfressen.
00:28:39: Es ist so ein verlängerter Mittelhandknochen quasi, das sogenannte Sesambein und der dient eben dazu, dass man wie mit so einem Daumen dann auch den Bambus gut festhalten kann.
00:28:48: Funktioniert aber tatsächlich ... nicht so wie unser Daumen, aber die ein bisschen zum Einklemmen des Bambus und dann eben auch quasi zum Festhalten des Bampus.
00:28:56: Okay, das ist also der falsche Daum?
00:28:58: Ja!
00:28:59: Gut, dann hab ich hier noch zwei Tiere.
00:29:01: Und zwar gehen wir nochmal ... wenn wir Asien verlassen in Richtung Ausgang... Oder ein Stück weit in Richtung deiner West-Energie zur Schule nennen die es da ja auch ums Eck.
00:29:14: Wir sind am Bauernhof, am Grimberger Hof.
00:29:18: Hausdiere haben wir auch schon mal eine Folge zugemacht.
00:29:21: Und da hab ich noch zwei Fragen, nämlich unter anderem es geht um den Esel?
00:29:28: Man sagt ja, Esel sein Sturr!
00:29:30: Ja ... Stimmt denn das?
00:29:33: Also eigentlich sind sie hervorsichtig.
00:29:35: Sie analysieren irgendwie ihre Umgebung und sind tendenziell einfach vorsichtiger in dem, was die so tun quasi.
00:29:45: Und brauchen dann manchmal auch einen Moment
00:29:49: Ja,
00:29:49: zu wissen was passiert und dann eben auch gegebenenfalls die Situation gut einschätzen zu können.
00:29:55: Okay ist aber auch nicht gleich bedeutend mit dumm ne?
00:29:58: Ich
00:29:59: glaube das ist eher das Gegenteil
00:30:00: tatsächlich.
00:30:03: Sturr nicht so wirklich könnte man behaupten sondern eher vorsichtig.
00:30:10: Gehen Sie besser mit Eseln um!
00:30:13: Dann geht man weiter, schräg gegenüber der Esel.
00:30:16: Da haben wir die Zwergziegen und da finde ich jetzt lustig die Frage, die hier rausgesucht wurde.
00:30:20: also zwerg-ziegen entwickeln Dialekte?
00:30:25: Ja es ist tatsächlich ein bisschen... Also es gibt Zäufige im Tierrecht dass es so Dialekten zwischen verschiedenen Gruppen oder innerhalb verschiedener Gruppen gibt.
00:30:33: bei den Zwergsiegen kommt das Wohl auch mal vor, oder kommt es wohl auch vor, dass sie eben Dialekte haben.
00:30:38: Und natürlich übernehmen die Jungtiere quasi diese Dialekter auch.
00:30:41: also das ist ja wie bei Menschen auch.
00:30:43: wenn ich in Bayern geboren werde dann spreche ich in der Regel irgendwie anders als an einer Nordseeküste.
00:30:48: Also das heißt, diese Dialekte oder die du beschreibst kann man vielleicht auch als Stallakzent bezeichnen.
00:30:55: Oder ist das für uns überhaupt hörbar?
00:30:57: Wahrscheinlich nicht, oder?
00:30:58: Ich glaube dass wir das nicht richtig wahrnehmen können außer man analysiert es quasi wissenschaftlich dann wird man das schon in irgendeiner Form aufzeichnen können und dann eben auswerten können.
00:31:07: aber ich glaube nicht dass wir es wirklich wahrnehmen.
00:31:10: Wunderbar so Anna.
00:31:12: Das war's schon.
00:31:13: Wir wären hier quasi mit unserer ersten Frage-Session durch, aber ich fand es jetzt sehr lustig.
00:31:19: Mythos oder Wirklichkeit?
00:31:21: Das haben wir in der Folge zumindest an so ein paar Tieren gemacht.
00:31:26: Aber unsere Zuhörerinnen und Zuhöhrer können sich wie schon erwähnt gerne auch im Social Media Bereich dazu noch mal äußern, ob ihnen selber irgendetwas einfällt ... Oder natürlich immer mit dem Hinweis, wenn sie irgendwas interessiert Lassen Sie uns eine Nachricht zukommen.
00:31:48: Danke, Anna Bressa, dass du da warst und dir die Zeit genommen hast.
00:31:51: Gerne!
00:31:52: Du beantwortest regelmäßig solche schlauen Fragen in der West-Energie-Zoßschule bei dir.
00:31:57: Da kann man dann auch wie zu Beginn erwähnt Kurse und Programme buchen.
00:32:03: Wenn sie noch Fragen haben, liebe Zuhörerinnen und Zuhöre, können sie die gerne nachschlagen auf unserer Internetseite www.zoomen-erlebniswelt Oder sie warten bis zum nächsten wohnert dann gibt's eine neue folge.
00:32:17: ran gesumed wahrscheinlich auch wieder mit spannenden informationen.
00:32:20: bis dahin auf wiederhören.
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